Informationsabend für weiterführende Schulen Drucken E-Mail

Informationsabend für weiterführende Schulen

Am Donnerstag, den 19.11.2009 fand in der Theodor-Heuss-Schule Baunatal ein Informationsabend für weiterführende Schulen statt. An diesem Abend haben sich die Fachoberschulen, Gymnasien und Berufgymnasien vorgestellt. Für die Fachoberschulen in Kassel war .... stellvertretend, für die Gymnasien ..... und für die Berufgymnasien .... .

Schüler und Eltern hatten die Möglichkeit, mehr über die Voraussetzungen zur Aufnahme in die Schule, über die Fächer, Unterricht und Möglichkeiten für das weitere Berufsleben zu hören.

Fachoberschule (FOS)

 

Die Voraussetzungen zum Besuch einer Fachoberschule (FOS) sind unter dem Stichwort "Anforderungen für die FOS" beschrieben.

 

Nach zwei Ausbildungsjahren und bestandener Abschlussprüfung kann man einen Beruf erlernen oder aber an einer Fachhochschule bzw. in einem entsprechenden Studiengang einer Gesamthochschule studieren.

 Die Ausbildung an der FOS erfolgt in zwei Ausbildungsabschnitten von je zwei Halbjahren.Im 1. Ausbildungsjahr werden 40 Wochenstunden unterrichtet, davon 28 in fachpraktischer und 12 in allgemeiner und fachtheoretischer Ausbildung.Der fachpraktische Teil während des 1. Jahres wird begleitend zum Unterricht in Betrieben (Praktikum) durchgeführt. Im 2. Ausbildungsjahr werden 34 Wochenstunden unterrichtet.  Während der Zeugniskonferenz im 10. Jahrgang zum Halbjahrswechsel entscheidet die Klassenkonferenz über die Eignung zum Besuch einer FOS.

Die Anmeldung zur FOS erfolgt über Klassenlehrerinnen, -lehrer, der Zweigleiterin, Frau Neugebauer und das Sekretariat der THS bis spätestens 15. Februar 2010.

Nähere Auskünfte über die mit der Ausbildung verbundenen Berufs-möglichkeiten sind bei den genannten Schulen zu erhalten (siehe auch Adressenverzeichnis).  Folgende berufsbildende Schulen der Stadt Kassel und des Landkreises Kassel bieten Fachoberschulen an: 
Elisabeth-Knipping-SchuleErnährung und Hauswirtschaft, Textiltechnik und BekleidungSozialwesen
Paul-Julius-von-Reuter-SchuleWirtschaft und Verwaltung, Wirtschaftsinformatik
Max-Eyth-SchuleMaschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnik
Walter-Hecker-SchuleBautechnik, Gestaltung 
Herwig-Blankertz-Schule     Hofgeismar

Wirtschaft und Verwaltung, Wirtschaftsinformatik, Technik

 (Maschinenbau,                Elektrotechnik)Informationstechnik

 Herwig-Blankertz-Schule       WolfhagenWirtschaft und Verwaltung
Willy-Brandt-SchuleGesundheit, Agrarwirtschaft (Gartenbau/Floristik)
 

Wer sich an der Walter-Hecker-Schule für den Schwerpunkt Gestaltung bewirbt, muss eine Aufnahmeprüfung ablegen. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich an einer weiteren FOS anzumelden.

 

Berufliches Gymnasium (BG) 

In den beruflichen Gymnasien wird mit dem Abitur die „Allgemeine Hochschulreife“ erworben, die zum Studium an allen Universitäten, Technischen Hochschulen und Gesamthochschulen berechtigt.

Für Schülerinnen und Schüler, die nach dem Abitur mit einer Ausbildung beginnen, verkürzt sich unter Umständen  die Ausbildungszeit.

Das berufliche Gymnasium unterscheidet sich von den gymnasialen

Oberstufen vor allem dadurch, dass einer der beiden Leistungskurse durch den gewählten Schwerpunkt vorgegeben ist.

 

Über zusätzliche Sonderformen - etwa gleichzeitige Ausbildung für chemisch-technische oder biologisch-technische Assistentinnen und Assistenten- sollte man sich bei den genannten Schulen informieren.

 

In Kassel gibt es folgende berufliche Gymnasien:

 1. Elisabeth-Knipping-Schule:

·      Technik: Biologietechnik/ Chemietechnik

·      Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit in Kooperation mit der Willy-Brandt-Schule

2. Friedrich-List-Schule:

·      Wirtschaft

             (auch bilinguales Angebot und Laptop-Klasse)

      3. Max-Eyth-Schule:

·      Maschinenbau

·      Elektrotechnik

·      Datenverarbeitungstechnik

·      Gestaltungs- und Medientechnik in Kooperation mit der Walter-Hecker-Schule

      4. Willy-Brandt-Schule

·         Gesundheit

 

Wer sich an der Max-Eyth-Schule für den Schwerpunkt Gestaltung bewirbt, muss eine Aufnahmeprüfung ablegen. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich an einem weiteren BG anzumelden.

  Die Anmeldung zum beruflichen Gymnasium erfolgt durch Klassenlehrerinnen, -lehrer,  die Zweigleiterin Frau Neugebauer und das Sekretariat der THS bis zum 15. Februar 2010.Wer das Abitur am beruflichen Gymnasium des Schwerpunktes Chemietechnik erworben hat, kann an der Elisabeth-Knipping-Schule in das zweite Ausbildungsjahr der zweijährigen Berufsfachschule, Fachrichtung Chemietechnik eintreten, um hier den Berufsabschluss „Staatlich geprüfter Chemisch-Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-­Technische Assistentin" zu erlangen (Doppelqualifikation). Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur im Schwerpunkt Biologietechnik erworben haben, können mit dem erfolgreichen Abschluss einer einjährigen Zusatzausbildung den Berufsabschluss „Staatlich geprüfter Biologisch-Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-­Technische Assistentin“ erlangen (Doppelqualifikation).Wer das Abitur an einem beruflichen Gymnasium mit der Fachrichtung Wirtschaft erworben hat, kann an der Friedrich-List-Schule in das zweite Ausbildungsjahr der zweijährigen Berufsfachschule, Fachrichtung Infor­mationsverarbeitung eintreten, um hier den Berufsabschluss ,,Staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin für Informationsverarbeitung/,,Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent für Informationsverarbeitung " zu erlangen (Doppelqualifikation). Durch den Übergang in das zweite Ausbildungsjahr der zweijährigen Berufsfachschule,  Fachrichtung Fremdsprachensekretariat ist der Berufsabschluss „Staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin für das Fremdsprachensekretariat/Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent für das Fremdsprachensekretariat“ möglich (Doppelqualifikation).

 

Gymnasiale Oberstufe (GO)

 

In den gymnasialen Oberstufen wird mit dem Abitur die „Allgemeine Hochschulreife“ erworben, die zum Studium an allen Universitäten, Technischen Hochschulen und Gesamthochschulen berechtigt, sofern die Bedingungen des Numerus Clausus erfüllt werden.

Die Schülerinnen und Schüler der THS besuchen in der Regel die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel-Oberzwehren, mit der ein Schulverbund besteht. Man kann sich auch bei jeder anderen gymnasia-

len Oberstufe bewerben, vor allem, wenn Leistungskurse oder Fremdsprachenfolgen gewählt werden, die nicht an jeder gymnasialen Ober-

stufe angeboten werden können. Es besteht allerdings kein Anspruch auf einen Platz an der gewünschten Oberstufe, diesen gibt es nur bei der Schule des Schulverbunds.

 

Die gymnasiale Oberstufe kann von Schülerinnen und Schülern besucht werden, die die Versetzung in die Klasse 10 (G8)/11 erhalten (siehe Seite 10). Die Anmeldung zur Lichtenberg-Schule und allen anderen gymnasialen Oberstufen erfolgt über Klassenlehrerinnen, -lehrer, Zweigleiterin Frau Neugebauer und das Sekretariat der THS bis zum 15. Februar 2010.

Im November 2010 findet eine Informationsveranstaltung für Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern statt, in der die Struktur  und die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe genauer vorgestellt werden. Dazu gehört auch die Darstellung der MaTA-Ausbildung an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule.

Zu dieser Veranstaltung wird noch gesondert eingeladen.